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Die Photographie der ganzen Seite, so genannt

In den Werkzeugen des Browsers findet sich ein Befehl, der sich anheischig macht, die ganze Seite aufzunehmen, und bei einem schlichten Dokument hält er auch, was er verspricht: er mißt die Höhe des Dokumentes, rollt es in Stufen ab und setzt die Bilder zusammen. Bei einer Anwendung hingegen, wie man sie heute überall antrifft, wo das Dokument genau einen Schirm hoch ist und irgendein innerer Behälter alles Rollen besorgt, gibt es keinen Überhang, von dem zu reden wäre. Das Dokument ist so hoch wie das Fenster; mithin sind die ganze Seite und die sichtbare Seite ein und dasselbe, und der Befehl liefert getreulich einen einzigen Schirm.

Es ist richtig, und es nützt nichts

Verlangt wird also nicht eine größere Photographie, sondern jenes Element, das in Wahrheit das Rollen besorgt, und das zuvor gefunden sein will. Man geht dazu den Baum durch und behält, was mehr Inhalt hat, als es zeigt, und dessen Überlauf auf Rollen gestellt ist; unter den Übriggebliebenen nimmt man das größte, denn es ist fast immer jenes, das der Betrachter für die Seite hält.

kandidat.scrollHeight > kandidat.clientHeight + 8
getComputedStyle(kandidat).overflowY in { auto, scroll }

Was danach noch im Wege steht

Hat man das Element, so rollt man es in Stufen und nimmt jedesmal auf, was sichtbar ist, und fügt die Streifen auf einer Leinwand zusammen. Drei Dinge stellen sich dabei quer, und keines davon merkt man, ehe man das erste Bild betrachtet.

Erstens die klebenden Leisten. Was oben haften bleibt, haftet auf jedem Streifen und erscheint im fertigen Bilde ein Dutzend Mal untereinander, wie eine Prozession. Man muß es zwischen den Aufnahmen aus dem Wege räumen und hernach zurückstellen.

Zweitens die Bilder, die erst geladen werden, wenn man zu ihnen hinunterkommt. Rollt man zu rasch, so photographiert man leere Kästen; man hat also nach jeder Stufe einen Augenblick zu warten, was die Sache in die Länge zieht.

Drittens die Sparsamkeit des Browsers selbst, der das Aufnehmen des Sichtbaren nur etwa einmal in der Sekunde gestattet. Eine wirklich lange Seite dauert daher ihre Zeit, und es empfiehlt sich, das auch zu sagen, statt den Benutzer vor einem stillstehenden Knopfe warten zu lassen.

Am Ende steht ein Bild, das die ganze Seite zeigt, und der Umstand, daß der eingebaute Befehl die ganze Zeit über recht hatte, macht die Sache nicht besser, sondern nur ärgerlicher.